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Tanzen macht nicht nur glücklich sondern schlau
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Buchvorstellung – Tanzen macht nicht nur glücklich sondern auch schlau

Das Tanzen glücklich macht, dass weiß wohl jeder. Zumindest jeder, der schonmal irgendwann das Tanzbein geschwungen hat. Obwohl wahrscheinlich jeder, auch wenn es nur zuhause in den eigenen vier Wänden war, schon zu dem Lieblingssong durch die Gegend gehüpft beziehungsweise getanzt ist.  Und wenn wir dabei mal aufmerksam in uns hereinfühlen, dann können wir es merken – Mit jedem Takt fühlen wir uns ein kleines bisschen leichter, beschwingter und ja tatsächlich auch glücklicher.

Die Neurophysiologin Lucy Vincent geht in Ihrem neuen Buch allerdings noch einen Schritt weiter und behauptet „Tanzen macht nicht nur glücklich, sondern auch schlau“. In Frankreich erschien das Buch bereits im Jahr 2018 unter dem Titel „Faites danser votre cerveau“. Übersetzt man den Originaltitel übrigens wörtlich, dann erhält man folgende Aufforderung: Lassen Sie Ihr Gehirn tanzen!

So ist auch jeder Tanzschritt ein neues motorisches Lernen, das man mit der gleichen Demut und dem gleichen Mut angehen sollte wie ein Kind, das sich auf seine beiden Beine stellt.

(Tanzen macht nicht nur glücklich sondern auch schlau, Seite 213)

 

Tanzen wird unterschätzt

 

Nicht nur als Sport wird das Tanzen häufig unterschätzt. Auch die Bedeutung von Tanz oder was Bewegung zu Musik auslösen kann, wird in unserer Gesellschaft immer noch unterschätzt. In Ihrem Buch macht Lucy Vincent darauf aufmerksam, welche große Bedeutung Tanz eigentlich hat. So bezeichnet Sie beispielsweise das Tanzen als machtvolle Demonstration der Intelligenz des Körpers. Sie geht darauf ein das körperliche Aktivität eben nicht nur Endorphine freisetzt, sondern ebenfalls dafür sorgt, dass die Gehirnfunktion optimiert wird. Ihren Fokus legt Sie hierbei auf das Kleinhirn, das als Schnittstelle zwischen Körper und Denken fungiert.

 

Tanzen fordert Körper und Geist heraus

 

In Ihrem Buch zeigt Lucy Vincent anschaulich auf, wie beim Tanzen unser Gehirn stimuliert wird. So zum Beispiel, wenn es darum geht verschiedene Körperhaltungen einzunehmen oder komplexe Bewegungsabläufe koordiniert werden müssen – um nur zwei Beispiele zu nennen. Dies verdeutlicht Sie praxisorientiert an unterschiedlichen Tanzstilen wie beispielsweise Tango oder Salsa. Was in diesem Zusammenhang besonders hilfreich ist, sind die zahlreich hinterlegten Links zu entsprechenden YouTube Videos.

Unsere Gefühle täuschen uns nicht. In unserem Herzen ist nichts, was die Welt nicht dort hineingebracht hätte. Nichts berührt unseren Geist, was nicht vorher unsere Sinne berührt hätte.

Pierre-Jean-Georges Cabanis

 

Soziale Bedeutung

 

Tanzen fordert und fördert aber nicht nur den eigenen Körper und den Geist. Tanzen hat auch eine soziale Bedeutung, die nicht unterschätzt werden sollte. Dabei ist es unwichtig, so Lucy Vincent, ob man sich nun synchron mit anderen Tänzern bewegt oder frei in den Bewegungen ist. Beim gemeinsamen Tanz entsteht so oder so ein Gefühl der Zugehörigkeit.

Von daher bleibt abzuwarten oder auch zu hoffen das Tanzen vielleicht auch irgendwann seinen Einsatz bei beispielsweise Teambuilding Events oder dergleichen  findet.

Anregungen hierfür  liefert das Buch aus dem Goldmann Verlag in jedem Fall jede Menge.

 

Obwohl wir darauf aus sind, alles zu erforschen, konzentrieren wir uns doch lieber auf das Wesentliche, das heißt auf die harmonische Entwicklung unserer Physiologie im Sinne unseres Wohls, des physischen wie des psychischen. Daher meine formelle Empfehlung als Neurophysiologin: Tanzen Sie!

(Tanzen macht nicht nur glücklich sondern auch schlau, Seite 216)

 

Das Buch wurde mir kosten- und bedingungslos von der Verlagsgruppe Random House zur Verfügung gestellt. Noch einmal herzlichen Dank hierfür.

 

Lucy Vincent - Goldmann Verlag

 

 

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