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Buchvorstellung – Wie der Engel zu seinen elf Punkten kam

Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, doch ich für meinen Teil hege eine besondere Leidenschaft für nostalgische Kinderbücher. Was gibt es an so einem grauen und verregneten Sonntagnachmittag wie dies heute einer ist, schöneres und entspannenderes als beispielsweise durch die Bücher zu blättern, die von Fritz Baumgarten illustriert wurden. Hierzu zählen beispielsweise die Vogelhochzeit, die Heinzelmännchen oder auch Hoppel und Poppel.

Sicher gibt es auch heute schöne Kinderbücher, doch finde ich, man kann sie mit den Büchern von, wie eben schon gesagt, Fritz Baumgarten oder Sibylle von Olfers nicht vergleichen. Und dennoch gibt es sie tatsächlich solche neueren (Kinder)Bücher die an diese wundervollen Werke ein wenig anknüpfen können. Und eines dieser Exemplare möchten wir Euch an dieser Stelle gerne vorstellen.

 

Wie der Engel zu seinen elf Punkten kam – Das Buch aus dem Hause Wendt & Kühn

 

Über die Manufaktur in Grünhainichen, in der unter anderem die weltberühmten Musikantenengel das Licht der Welt erblicken, haben wir hier auf dem Blog schon berichtet. Ebenso haben wir Euch mit dem Bericht über die Weihnachtsausstellung in Dortmund im Museum für Kunst und Kulturgeschichte auf die Reise in die Vergangenheit der Manufaktur Wendt & Kühn mitgenommen.

Doch heute soll es nicht um die Figuren in erster Linie gehen und auch nicht um die Vergangenheit der Grünhainichener Manufaktur, deren Vergangenheit und Erfolg zweifelsohne von Frauenhänden bestimmt war. Und vielleicht ist es daher auch gar kein Zufall, dass die Geschichte wie der Engel, im Fall des Buches der Schalmeienengel, zu seinen elf Punkten kam, ebenfalls von einer Frau erzählt wird, nämlich von der Journalistin Tina Nero. Ganz harmonisch, wie nun auch ein (Engel-)Orchester klingt wird der Text durch die zarten, sehr detailreichen Zeichnungen von Illustrator Ralf Brenner ergänzt. Und so ergibt sich durch diese zwei, jede für sich sehr guten, Komponenten ein perfektes Ganzes.

 

 

 

Wie der Engel zu seinen elf Punkten kam – Um was geht es in diesem Buch?

 

Das Buch handelt wie oben schon kurz angedeutet von dem Schalmeienengel. Als Leser des Buches begleiten wir den mutigen Engel auf seinem Weg, wie er sich seine elf Punkte verdient, die eben jeden echten Musikantenengel aus Grünhainichen auszeichnen.

So grob heruntergebrochen hört sich die Geschichte vielleicht wenig lesenswert oder sogar uninteressant an. Doch seid gewiss, dass ihr die Geschichte und das Buch lieben werdet!

 

 

 

Ein Buch für alle die noch an das Gute glauben

 

Streng genommen ist das Buch aus der Manufaktur Wendt & Kühn natürlich ein Kinderbuch – zumindest irgendwie. Oder vielleicht auch nicht!? Denn Hand aufs Herz, haben Geschichten  von mutigen Helden, von Zusammenhalt und das Einstehen füreinander, ohne sich selbst immer in den Fokus zu rücken tatsächlich eine Altersbegrenzung? Lesen und hören wir nicht alle gerne Geschichten, die mit großen Träumen und einem Happy End gespickt sind?

Ich bin mir sicher, wir alle lieben solche Geschichten weil sie eine ganz besondere Kraft innehaben und mit dieser Kraft vermögen sie es, dass wir nicht nur für eine Weile aus dem Alltag fliehen können, sondern, dass wir auch in dunklen Zeiten wieder Kraft und Hoffnung schöpfen können!

In unseren Augen ist das Buch „Wie der Engel zu seinen elf Punkten kam“ mehr als „nur“ ein Kinderbuch. Auch muss man nicht unbedingt Sammler der Musikantenengel sein oder gar eine Leidenschaft für die Figuren der Manufaktur Wendt & Kühn hegen. Die Liebe zu schönen Büchern und ein Hang zu Geschichten fernab des Mainstreams reichen schon, um sich in diesem Buch verlieren zu können!

 

 

 

 

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