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Buchvorstellung – Keine Chance den Grübelviren

Viren, ein Wort das alle aufhorchen lässt. Schließlich scheinen sich Viren überall zu befinden. Wenn wir uns selbst nicht gerade einen Grippevirus angelacht haben, ist unser Computer von einem Virus befallen und wir meist nicht mehr Herr über unser technisches Gerät. Viren sind vielseitig – Fakt jedoch ist sie sind meist ziemlich ärgerlich, manchmal hartnäckig und zumeist wollen wir sie loswerden auch wenn wir es vielleicht nicht gleich so sehen wollen!

Nun gibt es da noch so ganz besondere Viren. Jene die so klangvolle Namen wie Aberglaube – Virus, Katastrophenvirus oder Gedankenlesevirus tragen. Sie alle und noch viele andere mehr laufen unter dem Oberbegriff Grübelviren und wurden nun in einem Büchlein des Gütersloher Verlagshaus zusammengetragen und vorgestellt durch Hanne H. Brorson.

 

Hanne H. Brorson ist Forscherin und Psychologin. Sie erhielt 2013 den Forschungspreis des Psychologischen Instituts der Universität Oslo und im Jahr 2016 wurde Brorson mit dem norwegischen Gesundheitspreis ausgezeichnet.

 

 

 

Keine Chance den Grübelviren

 

 

Hat der Vorgesetzte oder die Kollegin nicht gerade komisch geguckt?!

Häufen sich diese komischen Blicke, in letzter Zeit?

Ist ja auch kein Wunder, schließlich kann er/sie mich sowieso nicht leiden!

 

Negative Gedankenkreise – Wer kennt sie nicht!? Vermutlich kann sich keiner von Euch so ganz davon freisprechen, oder? Doch manchmal nimmt die Grübelspirale ungeahnte Ausmaße an, was dafür sorgen kann das in eigentlich harmlose Beobachtungen und vollkommen normale Erlebnisse (die zugegeben nicht immer positiver Natur sind) zu Anzeichen mutieren, die auf eine scheinbar riesengroße Katastrophe hindeuten.

Und genau darum geht es in dem Buch „Keine Chance den Grübelviren – Wie man negative Gedanken austrickst“

Hanne H. Brorson deckt schonungslos die kleinen fiesen Viecher auf, die unser Denken auf abstruse Wege führen. Fachkundig kombiniert, mit genau der richtigen Portion Humor werden diverse Grübelviren beschrieben und wie man diese zwar nicht mit bunten Pillen, dafür aber mit Gedanken – Vitaminen austricksen kann.

 

 

 

 

Keine Chance den Grübelviren – Mein Fazit

 

Wer hier einen trockenen psychologischen, „vonobenherab“ Ratgeber erwartet, der liegt (zum Glück) sowas von falsch. Denn das kleine, kompakte Büchlein lässt mit seinen 96 Seiten nicht genügend Platz für ausschweifende, theoretische Ergüsse. Dafür liefert es jede Menge umsetzbarer Tipps wie wir nicht mehr so leicht in die Grübelvirusfalle tappen. Es punktet außerdem mit einer gehörigen Portion Lebensklugheit und vielen witzigen Illustrationen die Lust aufs Lesen machen!

Für mich ist das Buch ein absolut rundes Werk und zwar nicht nur für Menschen (wie ich) die gerne mal dazu neigen über (negativen) Gedanken zu brüten und daher leichte Opfer für den Grübelvirus sind, sondern für alle die sich für das Thema und Psychologie interessieren. Aufgrund seiner schönen Gestaltung, empfinde ich das Büchlein auch als eine gelungene Geschenkidee!

 

Das Buch wurde mir kosten- und bedingungslos von der Verlagsgruppe Random House zur Verfügung gestellt. Noch einmal herzlichen Dank hierfür.

 

 

 

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