Memoryspiel
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Mit Tri – Memo präsentiert sich ein Spieleklassiker im neuen Gewand

Spieleklassiker wie beispielsweise Mühle, Mensch ärgere Dich nicht, Domino oder auch Memory haben alles eines gemeinsam. Sie bestechen nämlich durch wenige Regeln, einem Minimum an Spielmaterial und sind häufig recht günstig in der Anschaffung. Dinge, die diese Spiele vor allem, doch nicht nur, für Gelegenheitsspieler interessant machen. Doch Spieleklassiker hin oder her, irgendwann wird man jedes Spiel, sofern man es denn nur oft genug gespielt hat, überdrüssig.

Die Eltern unter Euch kennen das sicherlich. Bis zu einem gewissen Punkt spielt man gerne mit dem Nachwuchs Domino oder Memory, doch nach gefühlt der Millionsten Runde, sinkt die Laune bei uns Eltern oder Tanten und Onkeln noch tiefer als in den Keller. Und das Fatale ist, dass bei so einem Spiel wie beispielsweise Memory die Regeln kaum Variationsmöglichkeiten hergeben.

Was also tun, wenn sich das Kind oder ein anderer naher Verwandter in der Hochphase einer Memoryleidenschaft befindet und eigentlich niemand mehr (außer besagte Person) dieses Spiel mehr sehen, geschweige denn spielen mag? Sicherlich könnte man hinterlistig sein, um nicht zu sagen gemein und das Objekt des Übels einfach verschwinden lassen. Doch da die meisten von uns nette Zeitgenossen sind, mag dies vermutlich niemand tun.

Eine viel bessere Option ist es da doch Abhilfe zu schaffen und zwar mit einem neuen Spiel. Nein, natürlich nicht einfach irgendein Spiel, sondern ein Spiel, welches dem heißgeliebten Memory ziemlich nahekommt, aber doch auch wieder ein wenig anders ist.

 

Karten verdeckt

 

 

Tri – Memo, kurzweiliger Merkspass mit dem optischen Plus

 

Mein Sohn hatte eine ausgeprägte Memoryphase und ich hatte daher einige Varianten zuhause. Ob nun Memory mit Naturmotiven oder mit Disneyfiguren oder das Junior Memory – bei allen Varianten konnte ich irgendwann die Motive nicht mehr sehen beziehungsweise hatte mich daran satt gesehen. Ein Punkt der erheblich dazu beitrug, dass mein Sohn ab diesem Zeitpunkt noch leichter als zuvor gewinnen konnte. Was natürlich sehr zu seiner Erheiterung beitrug.

Wie schön wäre es doch gewesen, hätte es zu dieser Zeit schon die „Memory Variante“ von Armin Mumper gegeben. Dann wäre sicherlich die ein oder andere Partie zu meinen Gunsten ausgefallen.

Natürlich hat Armin Mumper mit seiner Variante des beliebten Spieleklassikers das Rad ebenfalls nicht neu erfunden, doch hat er an verschiedenen Stellschrauben gedreht und so ein erfrischend neues Spielerlebnis geschaffen.

 

Memoryspiel

 

 

Unterschiede zum klassischen Memoryspiel zeigen sich zum einen darin, dass beim Tri – Memo Joker vorhanden sind. Außerdem müssen nicht zwingend gleiche Paare gefunden werden. Bei Tri Memo sind, wie der Name schon verrät, 3 Varianten, möglich. So können nicht nur gleiche Bilder kombiniert werden, sondern so kann beispielsweise ein Joker kombiniert oder es kann Unter- und Oberteil der abgebildeten Tiere kombiniert werden.

Vielleicht mag der ein oder andere jetzt denken, dass dies dann noch einfacher ist als der übliche Klassiker. Dem ist nur bedingt so, denn durch unterschiedliche Punktwertungen kommt eine Prise Taktik mit ins Spiel welche zusätzlich für Spannung sorgt. So zählt beispielsweise ein Bildpaar welches einen Joker enthält lediglich 5 Punkte, während hingegen ein Paar das sich aus Ober- und Unterteil zusammensetzt 20 Punkte.

 

Armin Mumper

 

Ein weiterer Reiz ist die ansprechende Gestaltung der Karten. Hier zeigt sich der grafische Hintergrund des Spielemachers. So präsentieren sich die abgebildeten Tiere nicht etwa als Fotografie oder in naturgetreuer Darstellung. Wunderbar bunt mit grafischen Elementen sind die Kärtchen von Tri- Memo ein echter Augenschmaus und sicherlich, gerade für jüngere Spieler, zunächst einmal eine echte Herausforderung, wenn es darum geht das richtige Pärchen zu finden. Achso, Tri-Memo eignet sich für Spieler ab etwa 6 Jahren.

Einziger Kritikpunkt, den wir bei Tri – Memo anbringen können, ist die Tatsache, dass die Karten doch recht dünn sind und sich somit (ohne längere Fingernägel) relativ schwer aufnehmen lassen und sich daher auch entsprechend schnell abnutzen. Doch für einen Anschaffungspreis noch unter 9 Euro kann man hier nichts falsch machen, sondern erwirbt ein schönes Spiel welches sich perfekt als Alternative zum klassischen Memory oder als schnelle Spielpartie für zwischendurch eignet.

 

Bildpaar

 

Das Spiel wurde uns kosten- und bedingungslos von Armin Mumper zur Verfügung gestellt. Noch einmal herzlichen Dank hierfür.

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