My Local Meat
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Fleisch von My Local Meat und ein herbsttaugliches Wohlfühlrezept

Wer wie ich schon ein kleines bisschen älter und auf dem Land aufgewachsen ist, der kennt sie sicherlich noch – Die gute alte Metzgerei. Das Fleischerfachgeschäft, das natürlich noch selbst geschlachtet hat und das Vieh nicht quer durch die Republik gekarrt hat, um in einem Schlachthof quasi am Fließband sein Leben zu lassen.

Heute sind Metzgereien, kaum zu glauben, ein seltenes Gut geworden. Wirklich kleine Fachgeschäfte in der Branche scheint es kaum noch zu geben. Sie wurden wohl durch große Schlachtereien abgelöst und von der Tatsache, dass Fleisch nun schon seit geraumer Zeit im Supermarkt zu haben ist. Dort liegt es fein säuberlich portioniert in praktischen Plastikschalen und wartet nur darauf vom Kunden aus der Kühltheke „gepflückt“ zu werden.

In meinen Augen zeigt dies eine ziemlich traurige Entwicklung. Nämlich, dass wir und noch mehr unsere Kinder den Bezug zu Nahrungsmitteln und dort wo sie eigentlich herkommen, vollkommen verlieren. Und so will ein großer Teil unserer Bevölkerung natürlich Fleisch konsumieren und das möglichst billig (von günstig wage ich in diesem Zusammenhang nicht zu sprechen). Wie die Tiere vorher gelebt haben, welches Futter gegeben wurde, wie sie geschlachtet wurden – All diese Faktoren scheinbar unwichtig. Traurig aber wahr!

 

My Local Meat – Weil es auch anders geht

 

Ich bin wohl das, was man umgangssprachlich als Flexitarier bezeichnen würde. Ich esse heute kaum noch Fleisch und Wurst schon gar nicht. Den genauen Grund hierfür kann ich gar nicht genau benennen.

Nun ist mir vor kurzer Zeit eine für mich sehr eigentümliche Kooperation vor die Füße gefallen, und zwar mit My Local Meat. Beworben auf die Zusammenarbeit habe ich mich aus reiner Neugierde und ehrlich gesagt habe ich nicht mit einem Zuschlag gerechnet. Doch wie heißt es im Volksmund?

 

Unverhofft kommt oft

 

Und so durften wir uns vor einigen Tagen ein individuelles Fleischpaket auf mylocalmeat.de zusammenstellen. In meinen Augen lässt die Auswahl keine Wünsche offen. Angefangen vom allseits beliebten gemischten Hack über Rouladen und Filet bis hin zu Spezialitäten vom Wild ist alles zu haben.

Wobei es für mich schon irgendwie eigenartig war frisches Fleisch online zu kaufen. Ob das auch wirklich alles so klappt und ob die Ware auch gut gekühlt eintrifft?

 

 

Meine Bedenken wurden zerstreut. Meine Bestellung ging am Dienstag raus und schon am Donnerstag bekam ich unser Paket von UPS geliefert.

Die erste Überraschung, als ich das Paket öffnete war die Verpackung. Statt auf Styroporflocken oder Luftpolsterfolie setzt das Unternehmen auf eine umweltfreundliche Strohisolierung. Was den Nebeneffekt hatte, dass das Paket wunderbar nach Wiese duftete. Und zum Glück blieb der von mir erwartete unangenehme Fleischgeruch komplett aus.

Die bestellte Ware war einzeln mit Cool Packs versehen und kam, dementsprechend sehr gut gekühlt, bei uns an. Auch hier wieder eine positive Überraschung. Die mit Wasser gefüllten „Kühlbeutel“ können entleert und immer wieder neu befüllt werden.

Doch das ist noch nicht alles, was My Local Meat so besonders macht. Hinter dem Onlineshop steht ein tolles Konzept. Denn das Fleisch, welches hier zum Kauf angeboten wird, kommt direkt vom Erzeuger. Die Rinder leben dort auf der Weide und kommen nicht aus Massentierhaltung. Die Schlachtung wird als Einzelschlachtung durchgeführt und erfolgt für das Tier schonend.

 

Dafür steht My Local Meat:

Premium Fleisch von „nose to tail“

Individuelle Verarbeitung in kleinen, ländlichen Fachmetzgereien

Keine Massentierhaltung

Lokaler Futteranbau

Freilebende Weiderinder

 

Und da es hier schon lange kein Rezept mehr für Euch gab, haben wir heute, dank localmeat.de, mal wieder eines im Gepäck

 

 

Nudeln mit köstlichen Fleischbällchen und fruchtiger Tomatensauce

 

OK, ich hätte Euch hier auch ein Filet oder Rouladen präsentieren können. Aber ich habe mich ganz bewusst für ein Gericht mit Hack entschieden, denn Hack geht ja irgendwie immer und es gibt wohl kaum jemand (der Fleisch isst) der kein Hackfleisch mag.

Für 4 Personen benötigt Ihr folgende Zutaten:

500g Nudeln

Für die Tomatensauce:

  • 50 ml natives Olivenöl
  • 4 Zwiebeln, fein gehackt
  • 6 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Dosen Tomaten, geschält
  • 170g Tomaten, passiert
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Rohrzucker
  • 2 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL italienische Kräuter

 

Für die Fleischbällchen:

  • 2 EL natives Olivenöl
  • 500g Rinderhackfleisch
  • 60g Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 2 EL Cheddar
  • Ein paar Stiele Petersilie
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle, nach Geschmack

 

So wird es gemacht:

Für die Tomatensauce das Öl in einem weiten Topf erhitzen. Knoblauch und Zwiebel darin dünsten. Und zwar so lange bis die Zwiebeln glasig sind. Nun die Dosentomaten, das Lorbeerblatt, Salz und Rohrzucker zugeben. Den Deckel schließen und das Ganze für etwa 1,5 – 2 Stunden auf kleinster Stufe köcheln lassen. Zum Schluss die passierten Tomaten, den Pfeffer sowie die Kräuter unterrühren.

Den Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Für die Fleischbällchen alle Zutaten in eine entsprechend große Schüssel geben und alles mit den Händen sorgfältig vermengen. Im Anschluss möglichst gleich große Bällchen (etwa in der Größe eines Golfballs) formen.

Die Bällchen auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech legen und im heißen Backofen für etwa 20 Minuten braten.

In der Zwischenzeit die Nudeln kochen und diese dann mit der Tomatensauce vermischen. Zum Schluss noch die Fleischbällchen dazu geben. Wer mag, kann das Ganze dann noch mit Parmesan, Cheddar oder einem anderen Käse bestreuen. Und dann einfach nur genießen!

 

My Local Meat – Manchmal ist online auch irgendwie lokal

 

Viele schimpfen heute über das Onlineshopping. Das Internet würde die ganzen kleinen Geschäfte zerstören und so weiter. Das Konzept von My Local Meat zeigt aber, dass es auch anders gehen kann. Denn hier wird das Netz dazu genutzt, dass kleine Betriebe ihre hochwertigen Produkte auf möglichst kurzen Wegen an den Kunden bringen.

Was wir sagen können, ist, dass wir vom Service, dem Konzept und auch von der Fleischqualität absolut überzeugt sind. Wer also eine echte Alternative zum Fleisch aus dem Supermarkt oder der Großmetzgerei sucht und für Tierwohl sowie für entsprechende Qualität auch mal bereit ist etwas mehr zu investieren (schließlich muss es nicht jeden Tag Fleisch sein), der sollte sich das Angebot auf mylocalmeat.de mal genauer anschauen.

 

Rinderhack

 

 

 

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